Phoenix Headlam

Barkeeperin
Bā Nomu, hamburg

Phoenix Headlams Einstieg in die Barszene verlief alles andere als üblich. Als sie anfing, wusste sie nichts über das Bartending – nur Neugier, Geduld und den Drang zu lernen trieben sie an. Ihr Chef nahm sie unter seine Fittiche und formte sie zu der Bartenderin, die sie heute ist.

Statt mit den Klassikern zu beginnen, startete ihre Reise mit Geschmack und Food Pairing – ein Ansatz, der ihr eine völlig neue Welt eröffnete. Dabei lernte sie eine wichtige Lektion: Nicht Erfahrung definiert, was man erreichen kann, sondern Liebe zur Sache, Fokus und harte Arbeit. Jede Schicht, jede Vorbereitung und jede späte Nacht war ein Schritt auf dem Weg, ihr eigenes Selbstvertrauen und ihre Stimme hinter der Bar zu finden.

Seitdem treibt Headlam vor allem eines an: Neugier und die Liebe zum Lernen. Sie entdeckt Geschmacksverbindungen, erforscht die Geschichte von Cocktails und versucht das Handwerk hinter zeitlosen Traditionen zu verstehen.

Dieser November markiert zwei Jahre seit Beginn ihrer Reise – und sie bleibt zutiefst dankbar für jede Lektion auf diesem Weg. Ihr Ziel ist es, diesen unkonventionellen Geist am Leben zu erhalten: Kreativität und Technik so zu verbinden, dass es sich sowohl intuitiv als auch ausgewogen anfühlt.

Die Arbeit in einer Bar, die von Street Food, heimischen Aromen und Küchenkreativität inspiriert ist, hat Headlam gelehrt, dass Harmonie nicht nur eine Frage des Geschmacks ist. Es geht auch um Haltung, Wärme und darum, wie man Menschen fühlen lässt.

Diese Philosophie – authentisch, zugänglich und von Herzen – prägt ihre Arbeit hinter der Bar und macht sie zu einer außergewöhnlichen Stimme in der deutschen Barszene.

Bā Nomu
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